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Botulinum gegen übermäßiges Schwitzen

Übermäßiges Schwitzen, medizinisch Hyperhidrose genannt, ist eine anerkannte medizinische Erkrankung. Ihre Ursache ist unbekannt. In Deutschland sind etwa eine halbe Million Menschen betroffen – bei ihnen können täglich bis zu fünf Liter Schweiß auf dem Körper verdunsten. Bei einem gesunden Menschen ist es nur rund ein Liter. Die häufigste Form ist fokale Hyperhidrose. Sie äußert sich durch eine übermäßige Schweißproduktion in einem begrenzten Hautbezirk, zum Beispiel an Handflächen, Fußsohlen oder den Achseln. Mit Hilfe eines Jod-Stärke-Tests kann ein Dermatologe das Hautareal eingrenzen, das vermehrt Schweiß absondert. Gemeinsam mit dem Patienten entscheidet er sich dann für eine Behandlungsform. Im Bereich der Achseln beispielsweise hat sich – selbst bei schweren Fällen – die Behandlung mit Botulinum Typ A bewährt. Der Wirkstoff wird in kleinen Dosen injiziert und hemmt die Nervensignale, die die Schweißdrüsen regulieren. Dadurch reduzieren sie die Schweißproduktion. Dieser Effekt hält durchschnittlich 7,5 bis 12 Monate an.

Mehr hierzu auch im Pressebereich in unserer aktuellen Presseinformation „Hyperhidrose: Wenn Schwitzen krankhaft ist“