Vierte Jahrestagung der DGBT 2011 (25./26.Februar 2011 im Hotel Radisson SAS in Frankfurt a. M.)

Fünf  Jahre nach ihrer Gründung kann die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie  DGBT eine sehr positive Bilanz ziehen.

 Die DGBT hat durch die Zusammenarbeit erfahrener und spezialisierter Referenten die anfangs gesetzten Ziele, die man auch gerade jetzt in der Rückschau als „zukunftsweisend“ für die Entwicklung der ästhetischen Medizin in Deutschland werten kann, konsequent verfolgt:

  • Verbesserung und Standardisierung der Ausbildung
  • Unabhängige und fachlich versierte Informationsplattform für Kollegen und Patienten
  • Anlaufstelle bei Fragen für Presse und Laien
  • „Wächter“ über seriöses Verhalten auf dem Gebiet der ästhetischen Medizin (keine Auktionen ärztlicher Leistungen, kein Dumping, keine Behandlung durch unerfahrene Laien)
  • Aufwertung der Bedeutung minimal-invasiver ästhetischer Verfahren in Fach- und Laienkreisen

Die DGBT verzeichnet kontinuierlich steigende Mitgliederzahlen. Derzeit sind 622 ärztliche Kollegen Mitglieder , schwerpunktmäßig aus den Bereichen der Dermatologie und plastischen Chirurgie.

In inzwischen  über 70 Kursen konnten knapp 800 Kollegen in der ästhetischen Botulinum-Injektion theoretisch und praktisch ausgebildet werden

 Weiterbildungs- und Vertiefungsmöglichkeiten werden im Rahmen der einmal pro Jahr mit Vorträgen, Workshops und Seminaren stattfindenden Jahrestagung angeboten.

Die Jahrestagung als  jährliches Wissens- und Informationsaustausch- Forum ist ein wesentlicher Bestandteil des Fortbildungs- und auch Teambildungs-Bestrebens der DGBT. Die gezielte Schwerpunktsetzung auf rein ästhetische Fragestellungen mit Vorträgen und Workshops zu brandaktuellen Fragen auf hohem Niveau und mit Top-Referenten wird von vielen Kollegen genutzt, ihr Wissen zu minimal-invasiv ästhetischen Eingriffen auf den neusten Stand zu bringen.

Die gute, geradezu familiäre Stimmung garantiert einen intensiven und offenen Erfahrungsaustausch.

 Eine gute Ausbildung und kontinuierliche Weiterbildung sind wichtig, da ästhetische Injektionsbehandlungen kein Party-Spaß sind, sondern immer mit besonderer ärztlicher Sorgfalt durchgeführt werden müssen.

 Botulinumpräparate und Filler sind sicher, wenn:

-  Der Therapeut sicher ist

-  Das verwendete Material sicher ist. d. h.

-      Verwendung von in Deutschland zugelassenen Botulinumtoxin-Präparaten

-      Verwendung von gut verträglichen CE zertifizierten Fillern

 

Unter diesen Vorzeichen fand am 25. und 26. Februar 2011 die inzwischen Vierte Jahrestagung der DGBT in Frankfurt/M mit knapp 200 Teilnehmern statt.

Themenschwerpunkte in diesem Jahr waren zum einen neueste Erkenntnisse und Zulassungssituation, Studien und Indikationen zum Medikament Botulinum.

Dabei wurde im Rahmen der Botulinum-Vortrags-Session die sogenannte „Botulinum-Initiative“ vorgestellt:

In Kooperation mit der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland GÄCD startet die DGBT eine Kampagne, um mit dem inzwischen als veraltet geltenden „Toxin“-begriff aufzuräumen.

Das heutzutage als Medikament zugelassene Botulinumprotein ist durch Herstellung, Reinheit und Dosierung nicht mehr mit dem „Gift“ der Entdeckertage zu vergleichen. Daher soll der Begriff des Toxins aus dem Sprachgebrauch zunehmend verschwinden und durch den Begriff „Botulinum“ ersetzt werden.

 Die Themenwahl der weiteren Vorträge und Workshops wurde bestimmt von der neuen Sicht auf die Bedeutung minimal-invasiver  ästhetischer  Verfahren beim Well-Ageing:

Nicht mehr die Behandlung einer isolierten Falte, sondern das Entwickeln eins individuellen Gesamtkonzeptes ist 2011 State oft the Art. Kombinationstherapien von Botulinum, Fillern, Peeling , Radiowellen und Laserverfahren sollten individuell abgestimmt und stadiengerecht zum Einsatz kommen.

Fullface (oder auch Panfacial) Botulinum, also dosierte Muskelentspannung des Gesichtes ist in Expertenhand dabei in vielen Fällen der „Grundbaustein“.

 Weiterhin ist auch nicht mehr nur die Behandlung  des Ist-Zustandes, sondern gemeinsam mit dem Patienten das Erarbeiten eines in die die Zukunft reichenden Behandlungsplanes ein wichtiger neuer Ansatz.

-    Funktion des Arztes als Ästhetik- und Well-Ageing Berater für Patienten

-    Sinnvolles Einsetzen der zahlreichen neuen Kombinationstherapieverfahren

-    Blick in die Zukunft: Wie können Weichen gestellt werden

-    Was kann ich mit 30 /40 /50 Jahren machen, um noch mit 80 Jahren gut und frisch auszusehen?

 Durch die „in die Jahre“ kommende Baby-Boomer Generation, die sich auf eine deutlich gesteigerten Lebenserwartung freuen darf und mit diesen gewonnen Jahren auch deutlich mehr Aktivität enfalten wird, als vorhergehende Generationen, ergeben sich hier neue therapeutische Herausforderungen.

Haftung

Die DGBT e.V. haftet nicht für Verluste, Unfälle oder Schäden an Personen und Sachen, gleich welchen Ursprungs. Mündliche Nebenabsprachen sind unverbindlich, sofern sie nicht schriftlich bestätigt werden. Vorbehaltlich Änderungen.